Soft-Links bieten den Vorteil, besonders leicht zu sein und dennoch eine enorme Bruchlast aufzuweisen. Zudem zeigen sie, anders als Aluminium-Karabiner, keine Materialermüdung.
Allerdings waren sie bislang im Gleitschirmalltag wenig verbreitet, weil die Dyneema-Schlaufen nur auf recht fummelige Weise zu verschließen und wieder zu öffnen sind. Im Grunde kamen sie fast nur als dauerhafte Verbindung zu einem Rettungsschirm zum Einsatz. Das könnte sich nun ändern.
Der französische Hersteller Kortel, hauptsächlich für seine Gurtzeuge bekannt, hat eine neue Art von Softlink entwickelt: den T-Bone-Link. Auch dieser besteht aus einer hochfesten Dyneema-Schlinge. Der Verschlussmechanismus ist aber etwas anders gelöst und vor allem viel bedienungsfreundlicher.
Das leichte Schlaufengurtzeug Kruyer 3 von Kortel wird mittlerweile standardmäßig mit T-Bone-Links anstelle von klassischen Karabinern ausgeliefert.
